Markus Bach, Schulsozialarbeiter der Caritas an der Mittelschule Neuburg eröffnete die Veranstaltung und wandte sich direkt an die Jugendlichen: "Das ist ein Tag für euch", betonte er und dankte den Betrieben für ihr Engagement. Anschließend begrüßte Konrektor Herr Voitle die Schülerinnen und Schüler und hob die Bedeutung dieses Vormittags für ihre berufliche Orientierung hervor. Es gehe darum, über diese Veranstaltung ein Praktikum und nach erfolgreicher Absolvierung einen Ausbildungsplatz im kommenden Jahr zu finden.

Berufsberaterin Elke Kastl-Fitzek von der Agentur für Arbeit ergänzte den Tag mit Informationen zu den 50 vertretenen Ausbildungsberufen aus den Bereichen Handwerk, Soziales und Industrie von A wie Automechatroniker über P wie Pflegefachmann/-frau bis Z wie Zerspanungsmechaniker/-in. Durch eine vorherige Einwahl in drei Besuchsblöcke konnten die Jugendlichen gezielt jene Betriebe ansteuern, die sie interessierten. Dadurch entstanden Gespräche mit klaren Fragen und spürbaren Interesse.

Die Schülerinnen und Schüler beschrieben den Vormittag später als "überragend", "informativ" und "cool", wie Elisabetha und Janka aus der 9dM berichteten. Einige erkannten neue berufliche Möglichkeiten, andere entwickelten konkrete Perspektiven. Besonders deutlich zeigte sich das am Beispiel des Hotels Acker, denn die Vertreter waren von einem Schüler so überzeugt, dass sie ihm eine Visitenkarte überreichten, in der Hoffnung auf eine Bewerbung für ein Praktikum oder eine Ausbildung.

Auch die Betriebe äußerten sich begeistert. Herr Schlegl von der Bäckerei Schlegl zeigte sich "positiv überrascht" und hob die "spannenden Fragen" der Jugendlichen hervor. Diese hätten gezeigt, dass sich viele intensiv vorbereitet hatten. Herr Dier von der Firma Schönacher betonte die Bedeutung der persönlichen Haltung: "Der Wille muss da sein!" Fähigkeiten könne man erlernen, doch Motivation sei entscheidend.Vom Format der Veranstaltung zeigte sich der Geschäftsführer sehr angetan.
Die Messe bestätigte erneut ihren Wert, denn sie bot echte Einblicke und Begegnungen und vor allem half sie vielen Jugendlichen, ihre berufliche Zukunft klarer zu erkennen.
Folgende Betriebe waren in diesem Jahr vertreten:
Autohaus Prüller, Airbus, Friseur-und Kosmetikinnung, Bäckerei und Konditorei Schlegl, Bauer Maschinen, Bauunternehmen Schönacher, Bildungszentrum für soziale Berufe der Stiftung St. Johannes, Formi Chem, Hoffmann Mineral, Hotel Das Acker, Schreinerei Pettmesser, Smurfit Westrock, Staatliches Berufsschulzentrum und Verallia.